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ALC Katze BENGALKATZE


Die Bengalen:



 
Der Bengale stammt aus Kreuzungen zwischen Felis bengalensis - einer asiatischen Leopardenkatze (abgekürzt = ALC) mit Hauskatzen. 
 
Der wilde ALC ist eine gefleckte Kleinkatze, deren Lebensraum vom Süden Indonesiens bis zum Himalaja reicht.
 
 
Die Entstehung der Bengalen als Rassekatze, liegt in den USA, wo Mrs. Jean Sudgen Mill und auch einige andere Züchter ( in den 60er Jahren ) mit den Kreuzungen begannen.
 
Jean Sudgen Mill kreuzte erfolgreich eine ALC mit einem Hauskater. Aus dieser Verpaarung behielt sie ein Mädchen, welches sie wiederum erfolgreich mit ihrem Vater kreuzte. Danach gab sie jedoch für einige Jahre ihr Zucht-Projekt auf. 
 
Als sie in den 70er Jahren wieder mit der Zucht begann, entstanden auch schon erste Probleme. Aus der "F1" ( Foundation 1 = 1. Generation nach der Wildkreuzung) sind alle Kater steril / unfruchtbar. Die 2. Generation, die F2, haben somit immer einen "Hauskater" als Vater, früher waren dies größtenteils Straßenkatzen, heute meist domestizierte Bengalkatzen.
 
Die erste Folgegenerationen, die aus Kreuzungen zwischen ALC´s und Bengalen hervorgehen, werden "Foundation Bengalen" genannt. Es gibt die F1, F2, F3 und die F4 / SBT.
 
F1 = 1. Folgegeneration
 
F2 = 2. Folgegeneration
 
F3 = 3. Folgegeneration
 
F4 = SBT ( studbook Tradition)

F5 = 
Bengalen ab der 4. Generation sind zu Ausstellungen zugelassen und werden als voll domestiziert angesehen.
 
Die Foundation Bengalen ( insbesondere F1 bis F3) haben noch recht viel von ihren wilden Vorfahren, da sie noch stärker ihren natürlichen Instinkten folgen. Es gibt zwar die Möglichkeit in Deutschland eine Genehmigung für das Halten dieser Tiere zu bekommen, wobei man jedoch bestimmte Auflagen wie z.B. ein Freigehege zu haben, um eine artgerechte Haltung der Tiere zu gewährleisten, und zu erfüllen muss.
 
Die Bekanntheit der Bengalen nahm erst ab 1985 zu, als sie erstmalig auf einer TICA-Show (The international Cat Assoziation - USA) offiziell vor Publikum vorgestellt und als Rasse anerkannt wurde.
 
 
Rasse Standard:
 
Körperbau:
 
Der Körperbau gibt den Bengalen ihre besondere Erscheinung. Der Bengale ist eine mittelgroße bis große Katze die schlank und sehr muskulös sein sollte. Die Hinterbeine sollten etwas höher als die Schultern sein. Eine Katze wiegt durchschnittlich 3 bis 4 Kilo; für einen Kater sind 5 bis 6 Kilo nicht ungewöhnlich. 
 
 
Der Kopf:
 
Der Kopf sollte keilförmig, mit gerundeten Konturen sowie länger als breit sein. 
 
Der Kopf sollte im Vergleich zum Gesamtbild des Körpers etwas kleiner sein und zur Gesamterscheinung der Katze passen. Das Profil sollte möglichst gerade verlaufen. 
 
Die Nase selbst sollte breit und der Nasenspiegel ziegelrot gefärbt und schwarz umrandet sein. 
 
Die Schnauze sollte breit sein und über dicke Schnurrhaar Kissen verfügen. 
 
Der Bengale sollte ein starkes Kinn haben. Das Kinn sowie die Brust sollten möglichst hell, bevorzugt weiß sein. Auf den Wangen sollte eine Mascara Zeichnung sein. Eine so genannte dunkle Halskette sollte den hellen Hals umschließen. 
 
 
Die Augen:
 
Die Augen sollten oval bis mandelförmig sein und leicht schräg gesetzt sein. Die Augen eines Bengalen dürfen keineswegs klein wirken, sondern sollen groß und aufmerksam erscheinen. Die Augen müssen hell umrandet sein, die Innenseiten der Augen sollten jedoch schwarz sein, vergleichbar mit einem Kajalstift geschminkte Augen.
 
Die Augenfarbe bei braunen Bengalen sollte entweder braun, grün oder Gold sein. 
 
Generell lieben viele Leute die grüne Farbe, wobei die braunen Augen dem Wildtier am nächsten kommen. 
 
 
 
Die Ohren:
 
Die Ohren sollten von mittlerer Größe sein, wobei sie an der Basis etwas breiter, an den Spitzen jedoch abgerundet sein sollten. Die Ohren sollten nicht zu hoch auf dem Kopf sitzen, sondern eher etwas seitlich.
 
 
 
Der Bauch:
 
Der Bauch sollte möglichst hell (am besten weiß/Elfenbein farbig) und dunkel getupft sein. Die Beine sollten mittellang und kräftig sein. Die Pfoten sind rund und groß. Die Fußballen müssen schwarz sein. Der Schwanz sollte dick und mittellang sein. Die Schwanzspitze muss schwarz sein. Das Fell sollte kurz, dicht und extrem weich sein. Es sollte keinesfalls getickt sein. Die Grundfarbe von braunen Bengalen variiert von hellgelb, gelb, gelbbraun, orange über Rehfarben, warmes rot, dunkelrot bis zu golden. 
Goldglitter und Golden Shine ist auch ein sehr wichtiges Merkmal.


Ch. W.T. Abbas Of Dirgha


91177 Thalmässing
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